ADHS und ADS: Hans Guck-in-die-Luft und Zappelphilipp
Unkonzentriert? Nicht jeder Zappelphilipp hat ADHS.
Wer stellt die Diagnose ADHS?
Zuerst die Diagnose, dann die Therapie. Die fachärztliche Diagnose kann ab Beginn des 7. Lebensjahres gestellt werden. Bei Verdacht sind Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin die ersten Ansprechpartner.
Neben der klinischen Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit- oder Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung gibt es auch Legastheniker, die diese Störung zwar nicht zeigen, jedoch eine nicht ausreichende Aufmerksamkeit haben. Sie sind weder hyperaktiv noch impulsiv.
Was biete ich an?
- Begleitende Aufklärung
- Beratung und allgemeine Hilfen für die Familien
- Pädagogisch-psychologische Therapie
Wie wirkt die Therapie?
Die Therapie von Kindern mit ADHS setzt meist auf mehreren Ebenen an und versucht mit Eltern und Kindern, aber auch mit Erziehern und Lehrern, Wege zur Lösung konkreter, bislang problematischer Situationen zu erarbeiten. Die Eltern-Kind- und auch die Lehrer-Kind-Interaktion werden auf diese Weise geändert.
Bei Schulkindern kann ein konzentriertes und systematisches Arbeitsverhalten unterstützt werden. Mit Jugendlichen können Strategien erarbeitet werden, die ihnen helfen, ihre selbstgesetzten Ziele zu erreichen. Hierbei werden verhaltenstherapeutisch orientierte Programme und Techniken eingesetzt.
Wann sollte sich etwas verändern?
Wie bei der medikamentösen Therapie muss die Wirksamkeit der pädagogisch-psychologischen Maßnahmen immer kontrolliert werden. Als Faustregel kann gelten, dass nach spätestens drei bis vier Monaten einer Therapie eine deutliche Veränderung erkennbar sein sollte.
Mehr zum Begriff im Glossar unter ADS / ADHS.
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